Immer mehr unbegleitete Kinder flüchten über das Meer

Wie das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF aus Genf mitteilte, hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich ohne Begleitung an den afrikanischen Küsten in Schlauchboote setzen, um nach Europa zu kommen, im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2015 auf 25.800 verdoppelt.

Bei den meisten Kindern handelt es sich demnach um Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren aus Eritrea, Ägypten, Gambia und Nigeria. Es kamen aber auch Mädchen, die besonders gefährdet sind.

Insgesamt flüchteten nach Angaben der Organisation für Migration (IOM) im vergangenen Jahr mindestens 387.487 Menschen über das Mittelmeer. Mindestens 7.495 kamen dabei ums Leben.

Quelle: Spiegel Online SPON vom 13. Januar 2017