Verbände lehnen Gesetzesänderung zum Einsatz medizinischer Alterseinschätzung ab

Ein breites Bündnis von 23 Organisationen und Verbänden lehnt Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab.

In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich die Unterzeichnenden zudem gegen die Einführung von Vorprüfverfahren in AnKER-Zentren für Erwachsene aus wie sie im Koalitionsvertrag vereinbart wurden.

Stattdessen müssten die derzeitigen Regelungen nachgebessert werden um den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Verfahren zur Alterseinschätzung zu stärken.

Zur Stellungnahme

Quelle: Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtling  (BumF) – Newsletter, März 2018